Geld sparen beim Dachsanieren

Wer jetzt eine energetische Dachsanierung plant, wird vom Staat belohnt! Wir erklären, wie es geht.

Mit welchen KfW-Zuschüssen kann ein Hausbesitzer rechnen?

Der KfW Investitionszuschuss für Einzelmaßnahmen, z.B. die Dachflächen-Dämmung, beträgt aktuell (07/2015) 10%. Dabei gilt eine Obergrenze von 5.000,- Euro pro sanierter Wohneinheit. Darüber hinaus können 50% der Kosten für eine Fachplanung und Baubegleitung bezuschusst werden. Hier gilt eine Obergrenze von 4.000,- Euro. Voraussetzung für die Antragsstellung ist eine Energieberatung.

Wenn die Termine für die Dachsanierung stehen: wie ist die Vorgehensweise, um die Zuschüsse zu erhalten?

Die Förderung muss vor Beginn der Sanierung beantragt werden, sonst kann der Zuschuss verfallen. Der Energieberater muss ein zertifizierter Berater sein. Wird ein KfW-Effizienzhausstandard angestrebt oder Einzelmaßnahmen im Rahmen eines Sanierungsfahrplans, kann eine Vor-Ort-Beratung auch über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert werden.
Zunächst werden Zustand und Dämmwert des Daches ermittelt und ein Ablaufplan erstellt. Dann stimmt der Energieberater mit dem Hausbesitzer die Anträge ab. Liegt der Zuwendungsbescheid vor, kann die Dachsanierung beginnen.

Die KfW verlangt in den Mindestanforderungen für das Steildach einen U-Wert von 0,14 W/m2K. Was bedeutet das?

Mit einem Hochleistungs-Dämmstoff lassen sich diese Vorgaben problemlos erreichen. In einem nicht gedämmten Schräg- oder Steildach sind 16 cm PU-Dämmung der Wärmeleitfähigeitsstufe 023 auf dem Dachsparren ausreichend. Ist noch eine alte Zwischensparren-Dämmung vorhanden, kann eine PU-Aufsparrendämmung kombiniert werden.

Wir informieren Sie gerne ausführlich, wie Sie beim Dachbau richtig Geld sparen können!